Schloss Salder

400 Jahre ist es alt, das Schloss Salder. Ab 1608 wurde es im Renaissance-Stil erbaut. Seit über 40 Jahren ist hier das Städtische Museum der Stadt Salzgitter untergebracht. Der Zutritt zum Museum ist kostenlos.

Das Schlossmuseum in Salzgitter-Salder bietet eine Vielzahl von Austellungen und Führungen an

Der Schwerpunkt seiner Ausstellungen liegt auf der Information über die Geschichte des gesamten Salzgittergebietes von der Erdgeschichte bis heute. Ständige Ausstellungen zur Stadtgeschichte befassen sich mit der Geologie, der Ur- und Frühgeschichte und der Geschichte des Salzgittergebietes zwischen Barock und Jugendstil. Eine eigene Abteilung "Museum der Industrie, Technik, Arbeit und Mobilität" zeigt die wirtschaftliche Entwicklung Salzgitters im 19./20. Jahrhundert von einer weitgehend landwirtschaftlich geprägten Region zum drittgrößten Industriestandort Niedersachsens. Die Präsentation der Spielzeugsammlung ist einzigartig in der Region.

Neben den Dauerausstellungen tragen eine Vielzahl an Wechsel- und Sonderausstellungen zu einem regen Museumsleben bei. So präsentiert die Abteilung Bildende Kunst jedes Jahr in der Kunsthalle "Kuhstall" des Museums die Ausstellung "Salon Salder", in der aktuelle Arbeiten niedersächsischer Künstler vorgestellt werden.
Außerhalb der Museumsgebäude sind neben dem alten Backhaus und der Osterlinder Bockwindmühle im Mühlengarten Plastiken und Objekte von national und international anerkannten Bildhauern zu sehen. Zukünftig wird noch ein Eiszeitgarten hinzukommen.
Seit dem 2. Juli 2006 ist das Städtische Museum Schloss Salder um eine Attraktion reicher. Auf 2000 Quadratmeter entstand der neue Außenbereich "Eiszeitgarten".
In Verbindung mit der archäologischen Dauerausstellung im Schloss zum Thema "50.000 Jahre Leben in Salzgitter" soll der Eiszeitgarten die Lebensumstände der Neandertaler verdeutlichen, die, wie die Funde an der Krähenriede in Lebenstedt belegen, zu Beginn der letzten Eiszeit im nördlichen Vorharzland auf Jagd gingen.

zurück